Abenteuerroman der Jugendliteratur
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Worum es geht
Huckleberry Finn hält es bei seinem cholerischen Vater nicht mehr aus und flüchtet mit einem Boot auf den Mississippi hinaus. Unterwegs trifft er auf Jim, einen entflohenen Sklaven, auf dessen Ergreifung eine Belohnung ausgesetzt ist. Die beiden schließen sich zusammen und geraten auf ihrer Flussfahrt immer wieder in gefährliche Situationen, unter anderem weil zwei Betrüger ihnen nachstellen. Als Hucks Freund Tom Sawyer auftaucht, schmieden die beiden Jungen einen riskanten Plan, um Jim zu befreien. Neben der Abenteuerhandlung geht es um Freiheit und Freundschaft, um die Frage von Recht und Unrecht und um den Umgang mit Sklaverei im Amerika des neunzehnten Jahrhunderts.
Aufbau und Stil
Erzählt wird aus der Perspektive von Huckleberry Finn selbst, in einem unverstellten, umgangssprachlich gefärbten Ton. Die Handlung folgt der Flussreise als roter Faden, wird aber immer wieder durch einzelne Episoden und Begegnungen am Ufer unterbrochen. Situationskomik und leise Ironie stehen neben ernsteren Passagen, in denen die Grausamkeit der Sklaverei sichtbar wird. Diese deutsche Ausgabe im Verlag Arena aus dem Jahr 1999 macht den klassischen Stoff für jüngere Leserinnen und Leser zugänglich, ohne die Sprache zu sehr zu glätten.
Für wen
Das Buch eignet sich für Mädchen und Jungen, die Lust auf Abenteuer, Flucht und Freundschaft haben und dabei auch anspruchsvollere Themen nicht scheuen. Ebenso passend ist es für Erwachsene, die einen der bekanntesten amerikanischen Romane neu oder erneut entdecken möchten. Wer sich für die Geschichte der Sklaverei interessiert oder klassische Literatur in zugänglicher Form schätzt, wird hier ebenfalls fündig.
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