Autobiografie / Zeitgeschichte
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Worum es geht
Geschichte eines Deutschen
schildert die ersten drei Lebensjahrzehnte eines bürgerlichen jungen Mannes zwischen 1914 und 1933. Der Erste Weltkrieg zerstört die behütete Kindheit, das Inflationsjahr 1923 bringt eine aus den Fugen geratene Welt mit jugendlichen Spekulanten und ratlosen Vätern. Am Ende steht die Entscheidung, Deutschland zu verlassen, nicht aus politischer oder rassischer Verfolgung, sondern aus einer inneren Ablehnung des Nationalsozialismus heraus. So verbindet sich eine persönliche Lebensgeschichte mit der größeren Erzählung vom Ende der Weimarer Republik und dem Aufstieg der Nazis.
Aufbau und Stil
Der Text folgt chronologisch den Lebensstationen von der Kindheit bis zur Emigration und verknüpft dabei private Erfahrungen mit den politischen Ereignissen der Zeit. Die Sprache ist nüchtern und unprätentiös, zugleich elegant und kunstvoll, durchzogen von feiner Ironie und gelegentlichem Zorn. Persönliches und Politisches spiegeln sich fortwährend ineinander, sodass individuelle Erlebnisse zu Zeugnissen einer größeren historischen Entwicklung werden.
Für wen
Das Buch eignet sich für Menschen, die sich für die Weimarer Republik und die Anfänge des Nationalsozialismus interessieren und dabei eine persönliche, erzählerische Perspektive schätzen. Auch Leserinnen und Leser, die stilistisch anspruchsvolle autobiografische Literatur mögen, finden hier ein lohnendes Werk.
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