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Der Mann, der lächelte – Roman

Der Mann, der lächelte

Kriminalroman

Henning Mankell

dtv Verlagsgesellschaft, 2003 · Taschenbuch, 384 Seiten · ISBN 3-423-20590-3

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Worum es geht

In diesem vierten Fall um Kurt Wallander steckt der Kommissar zunächst tief in einer persönlichen Krise. Seit er bei früheren Ermittlungen einen Menschen tötete, plagen ihn Zweifel, und er denkt ernsthaft daran, seinen Dienst zu quittieren. Ein befreundeter Anwalt holt ihn aus dieser Erstarrung, weil dessen Vater bei einem nächtlichen Autounfall gestorben ist. Der Sohn glaubt nicht an einen Unfall, denn sein Vater sei nie bei Nebel zu schnell gefahren und habe in der letzten Zeit unruhig und bedrängt gewirkt. Als kurz darauf auch der Sohn tot aufgefunden wird, erschossen in seiner eigenen Kanzlei, kehrt Wallander endgültig in den Dienst zurück. Die Spuren führen ihn tief in die Welt organisierter Wirtschaftskriminalität, in der Menschen zu bloßer Handelsware werden.

Aufbau und Stil

Der Roman folgt der klassischen Form des skandinavischen Krimis, erzählt in ruhigem, präzisem Ton ohne große sprachliche Verspieltheit. Die Handlung entwickelt sich schrittweise aus kleinen Beobachtungen und Zweifeln heraus, die sich zu einem großen Ganzen fügen. Neben der eigentlichen Kriminalgeschichte nimmt sich der Text viel Raum für Wallanders innere Zustände und seine Rückkehr in einen Beruf, der ihn selbst an seine Grenzen gebracht hat.

Für wen

Der Roman eignet sich für Leserinnen und Leser, die gesellschaftskritische Kriminalliteratur mit einem nachdenklichen, oft melancholischen Ermittler mögen. Wer die Figur des Kurt Wallander bereits kennt, findet hier eine wichtige Etappe seiner Entwicklung. Auch wer skandinavische Krimis im Allgemeinen schätzt, wird hier fündig.

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