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Schloss aus Glas

Schloss aus Glas

Autobiografie

Jeannette Walls

Diana, 2006 · Taschenbuch, 400 Seiten · ISBN 3-453-35135-5

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Worum es geht

Schloss aus Glas erzählt die Kindheit von Jeannette Walls, die zwischen großen Träumen und bitterer Armut aufwächst. Ihr Vater ist ein Mann voller Ideen und Versprechen, er nimmt seine Kinder mit auf nächtliche Streifzüge, erklärt ihnen die Sterne und malt ihnen ein gläsernes Schloss aus, das er eines Tages bauen will. Die Familie zieht ständig um, oft überstürzt und mitten in der Nacht, das Geld reicht selten für Essen oder eine feste Bleibe. Zwischen Zuneigung und Vernachlässigung, Fantasie und Not entfaltet sich das Bild einer Familie, die an ihren eigenen Widersprüchen wächst und zerbricht. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Liebe es braucht, um Entbehrung zu überstehen, und wo diese Liebe an ihre Grenzen stößt.

Aufbau und Stil

Der Text folgt der Chronologie einer Kindheit und Jugend, von frühen Erinnerungen bis zum Erwachsenwerden. Erzählt wird aus der Rückschau, mit einer ruhigen, unaufgeregten Stimme, die auch schwierige Szenen ohne Larmoyanz schildert. Kleine, konkrete Episoden reihen sich aneinander und ergeben so ein dichtes, anschauliches Familienporträt. Die Sprache bleibt klar und direkt, ohne große Umwege, was den Erzählungen eine besondere Eindringlichkeit verleiht.

Für wen

Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser, die sich für autobiografische Erzählungen über Familie, Armut und Kindheit interessieren. Auch wer sich mit Themen wie Resilienz und dem Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen beschäftigen möchte, findet hier viel Stoff.

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