Weltliteratur, Erzählung
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Worum es geht
Santiago ist ein kubanischer Fischer, dem seit vierundachtzig Tagen kein Fang mehr gelingen will. Sogar sein junger Helfer musste auf ein anderes Boot wechseln, weil die Eltern den alten Mann für vom Pech verfolgt halten. Ganz allein fährt Santiago hinaus aufs offene Meer und wartet erneut einen ganzen Tag ohne Erfolg. Dann beißt ein gewaltiger Fisch an und zieht Boot und Fischer weit hinaus. Es entwickelt sich ein zäher, ungleicher Kampf, in dem es um Ausdauer, Würde und die Grenzen menschlicher Kraft geht. Die Erzählung fragt danach, was einen Menschen aufrecht hält, wenn Glück und Erfolg ausbleiben, und was Sieg und Niederlage im Angesicht der Natur eigentlich bedeuten.
Aufbau und Stil
Die Handlung folgt weitgehend chronologisch dem Verlauf weniger Tage auf See. Hemingway erzählt in schlichter, klarer Sprache, ohne große Ausschmückung, wodurch die inneren Vorgänge und Gedanken Santiagos umso deutlicher hervortreten. Die vorliegende Ausgabe bietet die Erzählung in einer neuen Übersetzung.
Für wen
Geeignet für alle, die sich für moderne Weltliteratur interessieren, ebenso für Leserinnen und Leser, die kurze, dichte Erzählungen mit klarer Sprache schätzen.
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