Roman über Musik und Kunst
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Worum es geht
In den letzten lauen Apriltagen probt ein Dirigent am Teatro La Fenice in Venedig Richard Wagners Parsifal
. Nach der Probe verliert er sich am Abend in den Gassen und auf den Kanälen der Stadt und lässt sich von ihrer verschlungenen Architektur treiben. Je tiefer er in das Labyrinth Venedigs gerät, desto mehr drängen sich ihm die Leitmotive der Gralsoper auf. Stadt und Musik verschmelzen schließlich zu einer gemeinsamen Betrachtung über Leben und Tod, über Erlösung und Vergänglichkeit.
Aufbau und Stil
Die Erzählung folgt einem nächtlichen Streifzug durch Venedig und verbindet dabei zwei Ebenen, die konkrete Wanderung durch die Stadt und die innere Auseinandersetzung mit der Symbolwelt des Parsifal
. Der Ton ist philosophisch und poetisch zugleich, die Sprache bildreich und von musikalischen Anklängen durchzogen. Assoziative Sprünge zwischen Kunstgeschichte, Musik und persönlicher Reflexion prägen den Text und machen ihn zu einer dichten, kunstvoll verschachtelten Wanderung durch europäische Geistesgeschichte.
Für wen
Besonders geeignet ist das Buch für Wagner-Liebhaberinnen und Wagner-Liebhaber sowie für Menschen, die sich für Venedig als Ort der Kunst und Kultur begeistern. Auch wer philosophische Betrachtungen über Leben und Tod schätzt und literarische Prosa mit musikalischen Bezügen mag, findet hier eine passende Lektüre.
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