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Bartimäus – Das Amulett von Samarkand

Bartimäus – Das Amulett von Samarkand

Fantasy-Jugendroman

Jonathan Stroud

cbj, 2004 · Hardcover, 544 Seiten · ISBN 3-570-12775-3

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Worum es geht

In Bartimäus – Das Amulett von Samarkand betritt ein ungewöhnliches Duo die magisch durchdrungene Welt Londons. Der zwölfjährige Zauberlehrling Nathanael beschwört den uralten, sarkastischen Dschinn Bartimäus, um Rache an einem hochrangigen Magier zu üben. Sein Plan ist simpel. Das mächtige Amulett von Samarkand entwenden, das Simon Lovelace gehört. Aber das Artefakt entpuppt sich als Schlüssel zu einer Verschwörung, die weit über Nathanaels Vorstellungskraft hinausgeht. Zwischen magischen Machtkämpfen, hinterhältigen Dämonen und politischen Intrigen wird aus dem ungleichen Paar ein Team, das sich gegenseitig das Leben rettet – wenn auch widerwillig.

Aufbau und Stil

Der Roman wechselt zwischen den Perspektiven von Nathanael und Bartimäus. Letzterer sorgt mit seiner scharfzüngigen, selbstgefälligen Erzählstimme für viel Humor. Seine Fußnoten, voller sarkastischer Kommentare und historischer Anekdoten, lockern die Handlung auf. Sie geben Einblicke in die jahrtausendealte Dämonenwelt. Die Geschichte ist als klassischer Abenteuerroman mit Fantasy-Elementen aufgebaut. Sie verbindet Tempo und Spannung mit einer Prise Gesellschaftskritik. Die Sprache ist flüssig und jugendgerecht, ohne dabei an Tiefe einzubüßen.

Für wen

Das Buch spricht vor allem junge Leserinnen und Leser an, die Fantasy mit Witz und einer Prise Boshaftigkeit mögen. Wer Action, magische Intrigen und unkonventionelle Figuren schätzt, wird hier fündig. Auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten, die eine unterhaltsame, aber nicht zu seichte Lektüre suchen.

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