Familienroman über Alkoholismus im Ruhrgebiet
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Worum es geht
Die Ich-Erzählerin, die von ihrem Vater Motte
genannt wird, wächst im Ruhrgebiet in einfachen Verhältnissen auf. Ihr Vater ist Arbeiter und Spieler, und er trinkt. Motte erlebt ihn als zwei Menschen zugleich, als denjenigen, der mit ihr spielt und Antworten für alles findet, und als denjenigen, der wegen seiner Trunkenheit von der Werkshalle ins Büro versetzt wird. Der Alkohol zieht sich durch die ganze Familie, auch Motte selbst trinkt schon als Kind zu viel und findet als junge Frau kaum mehr aus diesem Muster heraus. Ihr Bruder kümmert sich um sie, ihr Freund kann ihr wenig Halt geben. Als der Vater unheilbar an Krebs erkrankt, sucht Motte einen Weg, sich von ihm und vom Alkohol zu lösen.
Aufbau und Stil
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive von Motte erzählt, wodurch die Nähe zur Hauptfigur und ihrer Familie durchgehend spürbar bleibt. Die Sprache ist knapp und direkt, ohne die Härte der Verhältnisse zu beschönigen oder ins Sentimentale zu kippen.
Für wen
Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser, die sich für Familiengeschichten aus dem Milieu einfacher Verhältnisse interessieren und komplexe Vater-Tochter-Beziehungen sowie die Auswirkungen von Alkoholismus über Generationen literarisch aufgearbeitet sehen möchten.
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