Thriller über Überwachung und Geheimdienste
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Worum es geht
Going zero
erzählt von einem Wettkampf, der zeigt, wie schutzlos private Existenz in einer durchleuchteten Welt geworden ist. Eine Bibliothekarin aus Boston lässt sich auf den Betatest von FUSION ein, einer Überwachungstechnologie, die US-Geheimdienste gemeinsam mit dem Social-Media-Mogul Cy Baxter entwickelt haben. Wer dreißig Tage lang unentdeckt bleibt, gewinnt drei Millionen Dollar. Für Kaitlyn steht jedoch mehr auf dem Spiel als das Preisgeld. Der Roman verhandelt Themen wie Privatsphäre, soziale Kontrolle und die Frage, wie viel Freiheit dem Einzelnen in einem System bleibt, das Sicherheit durch totale Transparenz verspricht. Spionage, Datenmacht und die Rolle großer Technologiekonzerne bilden den Hintergrund einer Geschichte, die sich um Vertrauen, Manipulation und den Preis des Widerstands dreht.
Aufbau und Stil
Erzählt wird als Thriller mit hohem Tempo, der Spannung aus der Flucht und Verfolgung einer Einzelperson gegen ein übermächtiges System zieht. Kapitelweise wechselnde Perspektiven lassen sowohl Kaitlyns Strategien als auch die Reaktionen der Verfolger sichtbar werden. Die Sprache ist klar und funktional, auf schnelle Wendungen und kurze Szenen ausgelegt. Technische und gesellschaftliche Fragen werden dabei so eingebettet, dass sie die Handlung vorantreiben, statt sie zu bremsen.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die Thriller mit gesellschaftskritischem Unterton schätzen und sich für Themen wie Überwachung, Datenschutz und Machtstrukturen sozialer Medien interessieren. Wer Werke wie The Circle
mochte, findet hier verwandte Fragestellungen in spannungsgeladener Form.
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