Kriminalroman
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Worum es geht
In Saint-Denis holt die Vergangenheit die Gegenwart ein: Bei einem verfallenen Schlösschen im Périgord stoßen Arbeiter auf ein Grab mit drei Skeletten, die offenbar aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen. Bruno, der sich noch von einer Schussverletzung erholt, wittert ein mögliches Kriegsverbrechen und beginnt, in der Résistance-Geschichte der Region zu graben. Gleichzeitig fordert die Gegenwart ihren Tribut: Internationale Gäste wollen standesgemäß mit den kulinarischen Schätzen des Périgord verwöhnt werden, während die Vézère durch anhaltende Regenfälle zu einem gefährlichen Strom anschwillt und das ganze Dorf bedroht. Zwischen Ermittlungsarbeit, Hochwasserschutz und Gastfreundschaft muss Bruno beweisen, dass er auch in der siebzehnten Episode seiner Karriere den Überblick behält.
Aufbau und Stil
Der Roman verknüpft eine historische Spurensuche mit einer Krisenlage in der Gegenwart und lässt beide Handlungsstränge parallel voranschreiten. Wie gewohnt verbindet die Erzählweise Kriminalfall, Landschaftsschilderung und genussvolle Beschreibungen der Küche des Périgord zu einem behaglichen, aber keineswegs harmlosen Ganzen. Der Ton bleibt zugewandt und humorvoll, ohne die ernsteren Untertöne der Kriegsgeschichte zu verharmlosen.
Für wen
Ideal für Leserinnen und Leser, die entspannte Kriminalliteratur mit Lokalkolorit, gutem Essen und einem Schuss Zeitgeschichte schätzen und der Reihe um Bruno, Chef de police, bereits die Treue halten oder neu einsteigen möchten.
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