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Vom Ende der Einsamkeit – Roman

Vom Ende der Einsamkeit

Zeitgenössischer Entwicklungsroman

Benedict Wells

Diogenes, 2018 · Taschenbuch, 368 Seiten · ISBN 978-3-257-24444-1

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Worum es geht

Jules wächst gemeinsam mit seinen Geschwistern Marty und Liz behütet auf, bis ein Autounfall die Eltern aus dem Leben reißt. Was folgt, ist eine lange Suche nach Halt: Internat, fremde Familien, das langsame Zusammenwachsen der drei Geschwister zu einem neuen Miteinander. Als Erwachsene scheinen sie den Verlust hinter sich gelassen zu haben, doch die Vergangenheit holt sie ein und stellt sie vor die Frage, was einen Menschen im Kern eigentlich ausmacht und was sich trotz aller Brüche nicht verändert. Im Zentrum steht dabei auch eine Liebesgeschichte, die sich über Jahre und Umwege hinzieht. Themen wie Einsamkeit, Identität und die Kraft, Schicksalsschläge zu überwinden, ziehen sich durch das ganze Buch.

Aufbau und Stil

Der Roman folgt Jules über mehrere Lebensjahrzehnte und verbindet dabei Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter zu einem großen Entwicklungsbogen. Die Erzählung wechselt zwischen ruhigen, beobachtenden Passagen und Momenten leiser Komik, wodurch trotz der schweren Grundthematik eine warme, zugängliche Grundstimmung entsteht. Die Sprache ist unaufgeregt und klar, mit einem Gespür für kleine, bedeutungsvolle Details im Alltäglichen.

Für wen

Geeignet für alle, die Entwicklungsromane über Erwachsenwerden, Familie und Liebe schätzen. Auch für Leserinnen und Leser interessant, die sich mit Themen wie Verlust, Trauerbewältigung und der Frage nach persönlicher Identität auseinandersetzen möchten, ohne auf eine berührende, aber nie schwermütige Erzählweise verzichten zu wollen.

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