Bayerischer Regionalkrimi
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Worum es geht
In diesem siebten Fall rund um den Provinzpolizisten Eberhofer geht es zunächst einmal ums Essen, genauer gesagt um den Verzicht darauf. Die Cholesterinwerte zwingen ihn zur Diät, was seiner Laune und seiner Umgebung gehörig zusetzt. Parallel dazu sorgt seine Ex Susi mit streng geregelten Besuchszeiten für den gemeinsamen Sohn für zusätzlichen häuslichen Ärger. Die eigentliche Kriminalgeschichte nimmt Fahrt auf, als in einer Pension in Niederkaltenkirchen ein Fremder ermordet und bis zur Unkenntlichkeit entstellt aufgefunden wird. Als der angolanische Fußballspieler Buengo unter Verdacht gerät, wird auch das Thema Rassismus in der bayerischen Provinz spürbar, ohne dass daraus eine reine Abhandlung würde.
Aufbau und Stil
Der Roman verbindet Kriminalfall und Alltagskomik in gewohnt lockerem Ton. Erzählt wird aus der Perspektive des Eberhofer, dessen bayerisch gefärbte, trockene Sprache dem Buch seinen Witz gibt. Ermittlungsarbeit und private Wirrnisse laufen nebeneinander und verschränken sich zunehmend, sodass Spannung und Situationskomik sich abwechseln.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die Regionalkrimis mit bayerischem Lokalkolorit und humorvollem Erzählton schätzen und dabei auch ernstere gesellschaftliche Themen nicht scheuen.
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