Belletristik über Raumfahrt und Existenz
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Worum es geht
Sechs Astronautinnen und Astronauten kreisen in einer Raumstation um die Erde – sechzehnmal an einem einzigen Tag, alle neunzig Minuten ein neuer Sonnenauf- und -untergang. Auf engstem Raum leben, arbeiten und schlafen zwei Frauen und vier Männer verschiedenster Herkunft, während unten der Heimatplanet vorbeizieht. Umlaufbahnen
fragt, was mit Denken und Fühlen geschieht, wenn Schwerkraft und gewohntes Zeitempfinden wegfallen. Zwischen Erinnerungen an Zuhause, Beobachtungen des Alls und dem Blick auf die zerbrechliche Erde entfaltet der Roman existenzielle Fragen nach Einsamkeit, Verbundenheit und dem Sinn des Lebens.
Aufbau und Stil
Die Handlung ist auf einen einzigen Tag verdichtet, gegliedert durch die immer wiederkehrenden Erdumkreisungen. Statt einer klassischen Handlungsspannung entsteht eine meditative, bildreiche Erzählweise, die zwischen den Perspektiven der Besatzungsmitglieder wechselt. Die Sprache ist poetisch und genau zugleich, oft an Nature Writing erinnernd, und verbindet naturwissenschaftliche Beobachtung mit philosophischer Reflexion.
Für wen
Geeignet für alle, die ruhige, sprachlich dichte Literatur mit existenziellen Themen schätzen, sowie für Interessierte an Weltraumfahrt, Naturbeobachtung und Fragen nach dem Platz des Menschen im Universum.
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