Zeitgenössischer Feelgood-Roman
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Worum es geht
Im Mittelpunkt steht Ina, die im Tattoo-Studio arbeitet, ihren Sohn Henry allein großzieht und in der Siedlung Am Kastanienbaum
wohnt – mitten in einer namenlosen Großstadt, umgeben von 1.583 Nachbarinnen und Nachbarn. Man kennt sich, grüßt sich vielleicht, bleibt sich aber fremd: Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt, Samy mit seinem Traum von einer Ente zum Streicheln, Frau Arslan mit ihren in Pralinenschachteln versteckten Gedichten. Als der Baggerfahrer Paco eine Weltkriegsbombe im Erdreich entdeckt, gerät der Alltag der Siedlung durcheinander, und ausgerechnet dieser Ausnahmezustand bringt die Menschen einander näher. Auch Ina begegnet jemandem, bei dem sich zum ersten Mal alles anders anfühlt. Verhandelt werden Einsamkeit inmitten von Nähe, Sehnsucht nach Verbundenheit und die leisen Zufälle, die aus Nachbarn beinahe eine Familie machen.
Aufbau und Stil
Der Roman folgt mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern der Siedlung und verknüpft ihre kleinen Geschichten zu einem gemeinsamen Panorama. Erzählt wird warmherzig und mit leisem Humor, oft in Momentaufnahmen, die alltägliche Szenen mit einer nachdenklichen Note versehen. Die Sprache bleibt zugänglich und bildhaft, ohne ins Sentimentale abzurutschen.
Für wen
Geeignet für alle, die Feelgood-Romane mit Tiefgang mögen, sich für Großstadtgeschichten über Nachbarschaft und Zusammenhalt interessieren und Lust auf warmherzige Figuren mit leisen Eigenheiten haben.
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