Psychothriller
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Worum es geht
Milan Berg steht an einer Ampel, als neben ihm ein Wagen hält. Auf der Rückbank presst ein verängstigtes Mädchen einen Zettel gegen die Scheibe. Milan kann die Botschaft nicht lesen, denn er ist Analphabet, einer von Millionen Betroffenen in Deutschland. Trotzdem spürt er, dass das Mädchen in tödlicher Gefahr schwebt, und beginnt eine verzweifelte Suche nach ihr. Diese führt ihn durch ein Geflecht aus Rätseln und Geheimnissen bis zu einer Erkenntnis, die kaum zu ertragen ist. Der Roman fragt, ob Wissen wirklich immer ein Gewinn ist oder ob manche Wahrheit besser verborgen bliebe. Dabei rückt er das selten behandelte Thema Analphabetismus in den Mittelpunkt und zeigt, wie verletzlich man in einer Welt aus Buchstaben sein kann.
Aufbau und Stil
Erzählt wird aus der Sicht Milans, dessen Unfähigkeit zu lesen zum zentralen Spannungselement wird. Die Handlung ist als Rätsel aus Codes und Hinweisen angelegt, das gemeinsam mit ihm entschlüsselt werden will. Kurze, schnell getaktete Kapitel treiben das Tempo voran und erzeugen einen dichten Sog. Die Sprache bleibt klar und unaufgeregt, auch wenn die Ereignisse selbst düster und beklemmend sind.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die temporeiche Psychothriller mit kniffligen Rätseln mögen und sich zugleich für ein ungewöhnliches gesellschaftliches Thema interessieren.
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