Belletristik, magischer Realismus
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Worum es geht
Grace, eine pensionierte Mathematiklehrerin, erbt unerwartet ein heruntergekommenes Häuschen auf Ibiza. Die Erbschaft stammt von einer Freundin, mit der sie lange keinen Kontakt mehr hatte. Ohne festen Plan reist Grace auf die Insel und beginnt, dem Leben und dem rätselhaften Tod dieser Freundin nachzuspüren. Zwischen kargen Hügeln und Stränden stößt sie auf Dinge, die sich mit ihrem bisherigen Weltbild kaum vereinbaren lassen. Um zu verstehen, was ihr begegnet, muss sie sich zugleich der eigenen Vergangenheit stellen. Im Zentrum stehen Trauer, Neuanfang und die Frage, wie viel vom Leben sich rational erklären lässt und wie viel Geheimnis bleiben darf.
Aufbau und Stil
Der Roman folgt Grace weitgehend chronologisch, verwebt ihre Gegenwart auf Ibiza aber mit Erinnerungen an frühere Lebensstationen. Reale Naturschilderungen und Momente des Unerklärlichen gehen ineinander über, ohne dass beides klar getrennt würde. Die Sprache ist zugänglich und bildreich, dabei nachdenklich und ohne Kitsch. Kapitel wechselnder Länge halten das Tempo unaufgeregt, lassen der Hauptfigur aber genug Raum für Zweifel und Staunen zugleich.
Für wen
Passend für Leserinnen und Leser, die Geschichten über späte Neuanfänge und die Kraft der Hoffnung schätzen. Wer bereits Die Mitternachtsbibliothek
mochte, findet hier ähnliche Themen in mediterraner Kulisse.
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