Psychothriller
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Worum es geht
Im Zentrum von Auris
steht Matthias Hegel, ein forensischer Phonetiker aus Berlin, der kleinste Nuancen in einer Stimme erkennt und daran Wahrheit von Lüge unterscheidet. Genau dieses Talent hat schon zahlreiche Kriminelle überführt. Nun aber gesteht Hegel selbst einen Mord an einer obdachlosen Frau, und zwar auffällig bereitwillig. Die junge True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich sonst der Rehabilitierung zu Unrecht Verurteilter widmet, kann an dieses schnelle Geständnis nicht glauben. Sie beginnt eigene Recherchen und gerät dabei tiefer in Hegels Fall, als ihr guttut. Die Themen Wahrheit, Manipulation und die Grenzen dessen, was Stimmen wirklich verraten, ziehen sich durch die Handlung.
Aufbau und Stil
Der Roman ist als temporeicher Thriller angelegt, der auf schnelle Wendungen und wachsenden Druck setzt. Die Erzählung folgt Julas Ermittlungen und verschränkt dabei Hegels Perspektive mit ihrer eigenen Spurensuche. Das Fachgebiet der forensischen Phonetik verleiht der Geschichte eine ungewöhnliche, präzise Note, ohne die Spannung durch zu viel Erklärung zu bremsen. Der Text markiert zugleich den Auftakt einer mehrbändigen Reihe um Jula Ansorge.
Für wen
Auris
eignet sich für Leserinnen und Leser, die deutschsprachige Thriller mit ungewöhnlichem Fachwissen schätzen. Wer sich für forensische Themen, True Crime und psychologisch aufgeladene Spannung interessiert, findet hier einen passenden Einstieg. Auch alle, die bereits Bücher von Sebastian Fitzek mochten, dürften an diesem Roman Gefallen finden.
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