Psychothriller
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Worum es geht
Im Zentrum steht Alma, die vor elf Jahren als Baby zur Adoption freigegeben wurde. Ihre Akte enthält einen beunruhigenden Vermerk. Die Identität der leiblichen Eltern dürfe niemals bekannt werden, sonst drohe der Mutter Lebensgefahr. Nun ist Alma schwer erkrankt und benötigt eine Knochenmarkspende. Ihre Adoptivmutter Olivia, von Beruf Psychologin mit Schwerpunkt Gewaltverbrechen, begibt sich auf die Suche nach den biologischen Eltern und stößt dabei auf die Geschichte des sogenannten Kalendermädchens. Diese junge Frau hatte sich einst zur Weihnachtszeit in eine einsame Hütte im Frankenwald zurückgezogen und wurde dort von einem Psychopathen bedrängt, der sie zwang, Tag für Tag einen grausamen Adventskalender zu öffnen. Zwischen Herkunftssuche und Bedrohung aus der Vergangenheit entfaltet sich ein Geflecht aus Schuld, Geheimnissen und der Frage, wie weit man für das Überleben eines geliebten Menschen gehen würde.
Aufbau und Stil
Die Handlung verläuft auf drei Zeitebenen, die sich schrittweise miteinander verweben und erst spät ihr volles Bild ergeben. Die Erzählweise ist knapp und atmosphärisch dicht, mit kurzen Kapiteln, die auf Tempo und Wendungen setzen. Die winterliche, weihnachtliche Kulisse steht in bewusstem Kontrast zur Dunkelheit des Geschehens.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die Psychothriller mit vertrackter Struktur und beklemmender Stimmung mögen. Wer sich gern zur kalten Jahreszeit gruselt und Spannung bis zur letzten Seite schätzt, findet hier passende Lektüre.
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