Familiensaga-Liebesroman
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Worum es geht
Emilie de la Martinières hat sich lange von ihrer aristokratischen Herkunft distanziert und ein eigenes Leben aufgebaut, fernab des Familiensitzes in der Provence. Der Tod ihrer Mutter Valérie, einer kühlen und distanzierten Frau, zwingt sie jedoch zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château. Dort übernimmt sie die Verantwortung für ein Erbe, das sie eigentlich meiden wollte. Ein Gedichtband ihrer Tante Sophia bringt ein lange verborgenes Familiengeheimnis ans Licht, das mit einer tragischen Liebesgeschichte aus dunklen Zeiten verknüpft ist. Während Emilie die Vergangenheit der de la Martinières entwirrt, muss sie sich auch mit ihrer eigenen Zukunft auseinandersetzen und lernen, alte Wunden loszulassen.
Aufbau und Stil
Der Roman verknüpft zwei Zeitebenen miteinander, indem er Emilies Gegenwart mit den Ereignissen aus Sophias Vergangenheit verwebt. Über Gedichte und Erinnerungsfragmente erschließt sich das Familiengeheimnis Stück für Stück, sodass sich Spannung und Aufklärung langsam entfalten. Die Sprache ist bildreich und gefühlsbetont, ganz auf Atmosphäre und Emotion ausgerichtet, mit der Provence als stimmungsvoller Kulisse.
Für wen
Dieser Roman eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die Familiensagas mit historischer Tiefe und romantischer Note schätzen. Wer sich für Geheimnisse rund um Herrenhäuser, verwobene Schicksale und Schauplätze wie Frankreich oder Yorkshire begeistert, kommt hier auf seine Kosten. Auch als Geschenk, etwa zum Muttertag, bietet sich das Buch an.
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