Zeitgenössischer Gesellschaftsroman
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Worum es geht
Dora hat die Großstadt hinter sich gelassen und ist mit ihrer Hündin nach Bracken gezogen, einem kleinen Dorf im brandenburgischen Nirgendwo. Zwischen stressigem Job, einem anstrengenden Freund und dem allgemeinen Gefühl, dass die Welt aus den Fugen geraten ist, sucht sie einen Ausweg aufs Land. Dort trifft sie auf Menschen, die so gar nicht in ihr gewohntes Weltbild passen, darunter ein kahlrasierter Nachbar, der zunächst wie ein wandelndes Klischee wirkt. Nach und nach zeigt sich, dass die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner mehr Widersprüche und Tiefe besitzen, als es ihre äußere Erscheinung vermuten lässt. Der Roman kreist um die Frage, wie Menschen in Krisenzeiten mit ihren Ängsten, Vorurteilen und Schwächen umgehen und wann sie über sich hinauswachsen.
Aufbau und Stil
Die Geschichte wird aus Doras Perspektive erzählt, wodurch ihre inneren Zweifel und Beobachtungen unmittelbar nachvollziehbar bleiben. Die Sprache ist klar und alltagsnah, mit einem feinen, oft leisen Humor. Gesellschaftliche Debatten und private Verwicklungen verschränken sich dabei zu einem dichten Gegenwartsbild.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die Gesellschaftsromane mit Tiefgang und einer Prise Situationskomik mögen und sich für das Verhältnis von Stadt und Land, von Vorurteil und Wirklichkeit interessieren.
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