Tierverhalten und Tierpsychologie
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Worum es geht
Peter Wohlleben widmet sich in diesem Buch der Frage, ob Tiere ein inneres Leben besitzen, das dem menschlichen ähnlicher ist als lange angenommen. Er erzählt von Eichhörnchen, die sich fürsorglich verhalten, von Kolkraben mit treuen Bindungen, von Waldmäusen, die Mitgefühl zeigen, und von Hirschkühen, die trauern. Dabei geht es um Liebe, Trauer und Empathie im Tierreich, um Bewusstsein, Charakter und die Frage, wo die Grenze zwischen Mensch und Tier tatsächlich verläuft. Der Förster nimmt Leserinnen und Leser mit in den Wald und auf den Hof und zeigt, dass Verhalten, das wir bislang für rein instinktgesteuert hielten, oft von komplexen Gefühlen begleitet wird.
Aufbau und Stil
Das Buch reiht kurze, in sich abgeschlossene Beobachtungen und Geschichten aneinander, die jeweils ein bestimmtes Tierverhalten in den Mittelpunkt stellen. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden eingeflochten, ohne dass der Text dadurch trocken wirkt. Wohlleben schreibt anschaulich und persönlich, aus der Perspektive eines Praktikers, der seine Beobachtungen direkt aus dem Wald mitbringt. Die Sprache bleibt allgemeinverständlich und verzichtet weitgehend auf Fachjargon, sodass komplexe Zusammenhänge leicht zugänglich werden.
Für wen
Dieses Buch eignet sich für alle, die sich für Tiere, Natur und Verhaltensforschung interessieren, ohne dabei ein Fachpublikum zu sein. Wer bereits Das geheime Leben der Bäume
mochte, wird auch hier den vertrauten, warmherzigen Erzählton wiederfinden. Besonders geeignet ist es für Naturfreundinnen und Naturfreunde, die einen neuen Blick auf vertraute Waldbewohner gewinnen möchten.
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