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Die Hölle war der Preis – Roman nach einer wahren Geschichte

Die Hölle war der Preis

Zeitgeschichtlicher Roman DDR

Hera Lind

Diana, 2020 · Taschenbuch, 464 Seiten · ISBN 978-3-453-36076-1

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Worum es geht

Gisa Stein, genannt Peasy, wächst in Oranienburg auf und träumt von einer Karriere als Tänzerin. Der Weg führt sie bis an die Staatsoper, doch dort gerät sie ins Visier der Stasi. Zusammen mit ihrem Mann Edgar, einem Architekten mit rebellischem Geist, plant sie die Flucht in den Westen. In einer Januarnacht 1974 werden beide an der Grenze gefasst und wegen Republikflucht zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Im Frauenzuchthaus Hoheneck erlebt Gisa Demütigung und Verrat, während sie von Edgars zahllosen Briefen nur ein einziger erreicht. Dazu trägt sie ein eigenes Geheimnis mit sich, dessen Preis sich erst nach und nach zeigt.

Aufbau und Stil

Der Roman erzählt Gisas Geschichte chronologisch und folgt ihr von den Jugendjahren bis in die Haftzeit. Die Sprache bleibt klar und zugänglich, ohne die Härte der Ereignisse zu beschönigen. Als Tatsachenroman verbindet das Buch eine reale Lebensgeschichte mit erzählerischer Ausgestaltung und lässt so eine Frau zu Wort kommen, die lange geschwiegen hat.

Für wen

Geeignet für Leserinnen und Leser, die sich für deutsch-deutsche Geschichte, Frauenschicksale in der DDR und bewegende Tatsachenromane interessieren.

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