Autobiografischer Roman
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Worum es geht
In diesem Band erzählt Joachim Meyerhoff, wie ihn mit fünfzig Jahren ein Schlaganfall aus seinem bis dahin von Tempo und körperlicher Energie geprägten Leben reißt. Der Mann, der sich stets über Bewegung und Selbstverausgabung definierte, findet sich plötzlich an Schläuche und Geräte angeschlossen in einem Krankenhaus am Rand von Wien wieder. Aus der existenziellen Ausnahmesituation entsteht eine Zeit intensiver Begegnungen, mit der eigenen Familie, mit skurrilen Mitpatienten, mit einer bemerkenswerten Neurologin und selbst mit Hamstern auf dem Klinikgelände. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man mit einem plötzlichen Bruch im eigenen Leben umgeht und ob Erzählen und Komik dabei eine tragende Kraft entfalten können.
Aufbau und Stil
Der Text folgt der Zeit des Klinikaufenthalts, öffnet sich dabei aber immer wieder in Rückblenden auf frühere Lebensstationen. Meyerhoff verbindet genaue Beobachtung mit einer erzählerischen Leichtigkeit, die das Ernste nicht verdrängt, sondern trägt. Tragik und Komik stehen dicht nebeneinander, oft im selben Satz.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die autobiografisch grundiertes Erzählen mit Witz und Tiefgang schätzen und sich für die Themen Krankheit, Zufall und Neuanfang interessieren.
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