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Bretonische Versuchungen – Kommissar Dupins vierzehnter Fall

Bretonische Versuchungen

Kriminalroman

Jean-Luc Bannalec

Kiepenheuer & Witsch, 2025 · Taschenbuch, 400 Seiten · ISBN 978-3-462-00250-8

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Worum es geht

Kommissar Dupin wollte an diesem Frühsommertag eigentlich seine Angst vor dem Meer bekämpfen, ein Coach sollte ihm dabei auf einem schwankenden Boot helfen. Stattdessen erreicht ihn ein Anruf, der alles verändert: Eine Frau ist ertrunken, nicht im Atlantik, sondern in einem Bottich flüssiger Schokolade. Was zunächst grotesk wirkt, entpuppt sich als kaltblütiger Mord an der Inhaberin einer traditionsreichen Confiserie in Concarneau. Dupin muss herausfinden, wer der mutigen Unternehmerin nach dem Leben trachtete und ob noch weitere Personen bedroht sind. Die Ermittlungen führen tief in die Welt der bretonischen Chocolatiers, in der Tradition, Konkurrenz und alte Rivalitäten eine Rolle spielen.

Aufbau und Stil

Der Roman folgt der klassischen Struktur eines Kriminalromans mit Ermittlungsarbeit, Verdächtigen und Wendungen, verbindet dies aber mit einem ausgeprägten Lokalkolorit. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Nolwenn begibt sich Dupin auf einen Roadtrip quer durch die Bretagne bis ins Baskenland, wodurch die Handlung viel Bewegung und wechselnde Schauplätze erhält. Kulinarische Details, insbesondere rund um Schokolade, sind eng mit der Krimihandlung verwoben. Der Ton bleibt dabei leicht und unterhaltsam, ohne die Ernsthaftigkeit des Mordfalls zu verlieren.

Für wen

Geeignet für alle, die Kriminalromane mit regionalem Flair und kulinarischen Einblicken schätzen. Wer die Bretagne mag, gerne mitreist und nebenbei etwas über Chocolatiers erfährt, kommt hier auf seine Kosten. Auch Fans früherer Bände wie Bretonische Geheimnisse werden sich wohlfühlen, wobei der Fall auch für neue Leserinnen und Leser eigenständig verständlich ist.

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