Kriminalroman
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Worum es geht
In Bretonischer Glanz
verschlägt es Kommissar Dupin in den hohen Norden der Bretagne, genauer nach Roscoff, wo eigentlich das örtliche Krimifestival für Trubel sorgen sollte. Stattdessen wird eine junge Frau ermordet aufgefunden, und Dupin muss mitten im literarischen Ausnahmezustand ermitteln. Das beschauliche Hafenstädtchen, weltberühmt für seine Zwiebeln, zeigt schnell seine Risse: Mitarbeiter eines Fährunternehmens protestieren gegen drohende Entlassungen, in der traditionsreichen Bruderschaft zum Schutz der Roscoff-Zwiebel
scheint einiges im Argen zu liegen, und rätselhafte Drohparolen an Hauswänden heizen die Stimmung weiter an. Zwischen Lokalkolorit, wirtschaftlichen Spannungen und alten Bräuchen entfaltet sich ein Fall, der für Dupin brenzliger wird als alle vorherigen.
Aufbau und Stil
Der Roman folgt dem bewährten Muster der Reihe: eine klar chronologisch erzählte Kriminalgeschichte, die Ermittlungsarbeit mit atmosphärischen Schilderungen der Bretagne verbindet. Dupins Beobachtungen, Gespräche mit Einheimischen und die Zusammenarbeit mit seinen Inspektoren Riwal und Kadeg strukturieren die Handlung. Regionale Details zu Landschaft, Kulinarik und lokalen Eigenheiten sind eng mit der Spannungsdramaturgie verwoben, sodass Krimihandlung und Reiseerlebnis ineinandergreifen. Der Erzählton bleibt zugänglich und pointiert, mit einem Gespür für Situationskomik und regionale Eigenheiten.
Für wen
Ideal für Fans der Dupin-Reihe und alle, die Krimis mit starkem Lokalkolorit mögen. Wer die Bretagne liebt, gerne mitfiebert und nebenbei Lust auf Landschaft, Kulinarik und skurrile Nebenfiguren hat, kommt hier auf seine Kosten.
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