Autobiografischer Roman
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Worum es geht
Mitte fünfzig, in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen, versucht der Erzähler in Berlin einen Neuanfang – als Schauspieler und Schriftsteller. Doch die Stadt raubt ihm die Nerven, die Arbeit stockt, und ein Zwischenfall auf der Geburtstagsfeier seines kleinen Sohnes macht klar: So kann es nicht weitergehen. Er zieht zu seiner Mitte achtzigjährigen Mutter aufs Land, die dort selbstbestimmt und nah am Meer lebt. In ihrem Alltag findet er wieder Halt, beginnt an einem Theaterroman namens Scham und Bühne
zu schreiben und findet allmählich heraus aus dem Zorn, der ihn sein Leben lang begleitet hat.
Aufbau und Stil
Erzählt wird in autobiografisch gefärbter Rückschau, mit warmem Blick auf die Mutter-Sohn-Beziehung und leiser Selbstironie gegenüber der eigenen Krise. Der Roman ist Teil sechs der Reihe Alle Toten fliegen hoch
und verbindet persönliche Verletzlichkeit mit genauer Beobachtung von Theaterwelt und Familienalltag.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die autobiografisch geprägte Literatur über Krisen, Familie und Neuanfänge schätzen, sowie für alle, die Meyerhoffs frühere Bände kennen und fortsetzen möchten.
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