Zeitgeschichte und politisches Sachbuch
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Worum es geht
Matthias Brandt nimmt eine Gedenkrede zum 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee zum Ausgangspunkt für dieses schmale, aber gewichtige Buch. Er fragt nach dem Mut jener Frauen und Männer, die sich dem NS-Regime widersetzten – darunter auch seine eigenen Eltern, der spätere Bundeskanzler Willy Brandt und Rut Brandt. Von dort spannt er den Bogen in die Gegenwart: Angesichts erstarkenden Rechtsextremismus und wachsender Erfolge rechtspopulistischer Parteien stellt er die Frage, was Zivilcourage heute bedeutet und welche persönliche Verantwortung daraus erwächst, Haltung zu zeigen und Nein zu sagen.
Aufbau und Stil
Das Buch entwickelt sich aus einer Rede heraus und behält deren persönlichen, reflektierenden Ton bei. Matthias Brandt verbindet historische Erinnerung mit autobiografischen Bezügen zu seinen Eltern und politischer Gegenwartsanalyse, ohne in akademische Distanz zu verfallen. Die Sprache ist klar und nachdenklich, eher essayistisch als lehrhaft, geprägt von einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit einem historisch schweren Thema.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die sich für deutsche Zeitgeschichte, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und aktuelle Fragen demokratischer Verantwortung interessieren.
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