logo

Der nasse Fisch – Roman

Der nasse Fisch

Historischer Kriminalroman

Volker Kutscher

Kiepenheuer & Witsch, 2008 · Taschenbuch, 560 Seiten · ISBN 978-3-462-04022-7

Aktuelle Angebote bei booklooker

Worum es geht

Der nasse Fisch entführt in das Berlin des Jahres 1929, eine Stadt zwischen Rausch und Abgrund. Kommissar Gereon Rath, neu in der Hauptstadt und eigentlich dem Sittendezernat zugeteilt, mischt sich ungefragt in einen Mordfall ein und gerät dabei tief in ein Geflecht aus Korruption, politischen Kämpfen und persönlichen Verstrickungen. Kokain, Nachtclubs und Straßenschlachten zwischen den politischen Lagern zeichnen das Bild einer Gesellschaft, die auf einem Vulkan tanzt, während sich am Horizont bereits die politischen Umbrüche der folgenden Jahre ankündigen. Im Zentrum steht dabei nicht nur ein klassischer Kriminalfall, sondern auch das Porträt einer Zeit voller Widersprüche zwischen Modernität und Verfall, Freiheit und Bedrohung.

Aufbau und Stil

Der Roman folgt den Konventionen des klassischen Kriminalromans, verbindet diese jedoch mit den Elementen des Hardboiled-Genres: eine schnörkellose, direkte Sprache, ein zynischer, aber ambitionierter Protagonist und eine Erzählweise, die dicht an den Ereignissen bleibt. Die Handlung entfaltet sich episodisch entlang der Ermittlungen und lässt dabei das historische Berlin mit seinen Milieus, Dialekten und Widersprüchen lebendig werden. Zeitkolorit und Kriminalhandlung verschränken sich eng miteinander.

Für wen

Dieses Buch eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die historische Kriminalromane schätzen und Interesse an der Zeit der Weimarer Republik mitbringen. Auch wer die Fernsehserie Babylon Berlin kennt und mehr über die literarische Vorlage erfahren möchte, findet hier einen passenden Einstieg.

Weitere Bücher entdecken: Alle Buchvorstellungen

Fehler melden