Familienroman
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Worum es geht
Nach dem Tod ihrer Großmutter Bertha erbt Iris deren altes Haus in der norddeutschen Provinz und kehrt damit an den Schauplatz ihrer Kindheit zurück. Zwischen verwunschenem Garten und stillen Zimmern holt sie die Vergangenheit ein, allen voran das ungeklärte Unglück ihrer Kusine Rosmarie, die einst vom Dach des Wintergartens stürzte. Nach und nach treten die Lebens- und Liebesgeschichten der Tanten und der Großmutter zutage. Im Zentrum stehen Erinnerung, Familie und die Frage, wie viel Vergessen nötig ist, damit Versöhnung möglich wird.
Aufbau und Stil
Erzählt wird aus der Perspektive von Iris, die sich Raum für Raum durch das Haus und damit durch die Familiengeschichte bewegt. Gegenwart und Vergangenheit greifen ineinander, Erinnerungsfragmente und Rückblenden verdichten sich zu einem vielschichtigen Bild dreier Frauengenerationen. Die Sprache ist poetisch und bildreich, oft nah an sinnlichen Details wie Geschmäcken und Gerüchen, wodurch das Erzählte eine fast märchenhafte Note erhält.
Für wen
Der Roman eignet sich für Leserinnen und Leser, die stille, atmosphärisch dichte Familiengeschichten mit poetischer Sprache schätzen. Wer sich für Themen wie Erinnerung, Herkunft und die leisen Geheimnisse hinter vertrauten Fassaden interessiert, findet hier anspruchsvolle und zugleich berührende Unterhaltung.
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