Kriminalroman, historischer Krimi
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Worum es geht
Berlin im März 1930. Kommissar Gereon Rath ermittelt im Tod einer Schauspielerin und gerät dabei mitten in die Studios der Filmmetropole. Der Tonfilm erobert gerade die Leinwände, und viele bleiben auf der Strecke, Produzenten, Kinobesitzer und einstige Stummfilmstars. Rath lernt die Schattenseiten des Glamours kennen, während im Hintergrund die politische Spannung der Zeit wächst. Der Roman führt die Geschichte fort, die Kutscher mit Der nasse Fisch
begonnen hat.
Aufbau und Stil
Erzählt wird chronologisch aus der Perspektive Raths, wobei klassische Krimidramaturgie mit einem dichten Gesellschaftsporträt verbunden wird. Kutscher zeichnet die Milieus von Filmbranche, Polizei und Halbwelt mit genauem Blick für Details und Zeitkolorit. Kurze Kapitel und wechselnde Schauplätze sorgen für Tempo, die Sprache bleibt zugänglich und bildhaft.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die historische Kriminalromane mit atmosphärischem Zeitkolorit schätzen. Wer sich für Berlin am Ende der Weimarer Republik interessiert, findet hier reichlich Stoff. Auch Fans der Fernsehserie Babylon Berlin
dürften an der literarischen Vorlage Gefallen finden.
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