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Alle Toten fliegen hoch – Amerika

Alle Toten fliegen hoch – Amerika

Autobiografischer Roman

Joachim Meyerhoff

Kiepenheuer & Witsch, 2013 · Taschenbuch, 336 Seiten · ISBN 978-3-462-04436-2

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Worum es geht

In diesem Auftakt der Romanreihe Alle Toten fliegen hoch schickt Joachim Meyerhoff seinen jugendlichen Helden quer über den Atlantik. Um einen Platz als Austauschschüler zu ergattern, verpasst sich der norddeutsche Junge im Bewerbungsbogen kurzerhand ein neues Ich, bescheiden, naturverbunden, fromm, und landet prompt in Laramie, Wyoming, zwischen Prärie und Rocky Mountains. Zunächst läuft alles wie am Schnürchen, Schule und Basketball inklusive, doch ein Anruf aus der Heimat holt ihn abrupt zurück nach Deutschland, mitten hinein in einen Trauerfall, der die Familie erschüttert. Zwischen jugendlichem Aufbruchsgefühl und plötzlichem Verlust entfaltet sich so eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Familie und darüber, wie man mit Abschieden umgeht, denen man eigentlich entfliehen wollte.

Aufbau und Stil

Erzählt wird aus der Rückschau eines Ich-Erzählers, der sein jüngeres Selbst mit spürbarer Zuneigung und feinem Humor betrachtet. Die autobiografisch grundierte Erzählung wechselt zwischen der amerikanischen Fremde und dem norddeutschen Elternhaus, wobei komische Beobachtungen und ernste Momente eng nebeneinanderstehen. Meyerhoffs Sprache ist bildreich und pointiert, sie verbindet leichten Ton mit genauem Blick auf die Widersprüche der Adoleszenz.

Für wen

Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die autobiografisch geprägte Literatur mit Witz und Tiefgang schätzen. Wer sich für Coming-of-Age-Geschichten, Auslandserfahrungen und Familienthemen interessiert, findet hier einen unterhaltsamen wie berührenden Einstieg in Meyerhoffs große Romanreihe.

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