Autobiografischer Roman
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Worum es geht
In diesem Roman wächst der jüngste Sohn eines Anstaltsleiters mitten unter den Patientinnen und Patienten einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf. Für ihn ist dieser Ort mit über tausend Bewohnerinnen und Bewohnern der normalste Ort der Welt, während sein Vater zwischen Verantwortung und Rückzug in den Lesesessel schwankt und die Mutter den Alltag zusammenhält, ohne recht mit ihrer Rolle im Reinen zu sein. Die Brüder gehen ihre eigenen Wege und lassen den Kleinsten spüren, dass er der Nachzügler ist. Erzählt wird von einer Familie, die trotz aller Reibungen zusammenhält und doch getrennt wird, und von einem Vater, dessen große Theorien im Alltag immer wieder scheitern. Am Ende bleibt der Tod als eigentlicher Kern der Geschichte, ein Verlust, der nicht auszugleichen ist.
Aufbau und Stil
Der Roman folgt als zweiter Teil eines mehrbändigen Zyklus lose der Kindheit des Erzählers und reiht einzelne Episoden und Erinnerungsbilder aneinander statt einer stringenten Handlung. Der Ton wechselt zwischen bitterer Komik und leiser Trauer, oft innerhalb desselben Absatzes.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die autobiografisch geprägte Familiengeschichten mit Humor und Wehmut schätzen.
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