Historischer Frauenroman
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Worum es geht
Im Mittelpunkt des Romans steht Elizabeth Zott, eine Frau, die in einer Zeit, in der das kaum vorstellbar war, Chemikerin werden möchte. Sie kämpft gegen Vorurteile, Widerstände und die engen Vorstellungen ihrer Umgebung an, ohne sich dabei ihren Eigensinn nehmen zu lassen. Neben ihrer beruflichen Leidenschaft erzählt das Buch von Liebe, Verlust und der Frage, wie viel Raum eine Frau sich in einer von Männern bestimmten Welt erkämpfen kann. Auch ein Hund mit dem Namen Halbsieben spielt eine wichtige Rolle und bringt eigene, kluge Beobachtungen in die Geschichte ein.
Aufbau und Stil
Bonnie Garmus erzählt mit viel Sprachwitz und einer erfrischend eigenständigen Stimme. Der Ton wechselt zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit, ohne dass die Geschichte dabei ihre Tiefe verliert. Die Erzählweise ist geprägt von genauer Beobachtung und einem Gespür für komische wie berührende Momente, die einander abwechseln. Der historische Rahmen wird dabei nie zur reinen Kulisse, sondern verbindet sich eng mit den Themen des Romans.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit einer starken weiblichen Hauptfigur mögen. Wer Freude an klugem Humor, ungewöhnlichen Perspektiven und einer Prise Gesellschaftskritik hat, wird hier fündig. Auch alle, die schon Bücher wie Was man von hier aus sehen kann
oder Romane von Delia Owens gerne gelesen haben, dürften an dieser Geschichte Gefallen finden.
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