Humorvolle Autobiografie über Schulzeit
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Worum es geht
In Lehrerkind
erzählt Bastian Bielendorfer von einer Kindheit und Jugend, die unter einem ganz besonderen Stern stand. Wenn Mama und Papa an der eigenen Schule unterrichten, wird jeder Schultag zum Elternsprechtag. Die Mitschülerinnen und Mitschüler machen ihn zum Lieblingsziel für Spott, bei den Bundesjugendspielen reicht es nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde, und der Pausenhof wird zum Ort der immerwährenden Bewährungsprobe. Es geht um Schule, Familie, Mobbing und die Frage, wie man aus einer solchen Zwangsgemeinschaft mit dem Lehrkörper überhaupt einigermaßen unbeschadet herauskommt.
Aufbau und Stil
Bielendorfer reiht Anekdoten aus seiner Schulzeit aneinander und kommentiert sie mit gnadenloser Selbstironie. Der Ton bleibt durchgehend leicht und komisch, auch wenn es um schmerzhafte Erfahrungen wie Ausgrenzung geht. Dabei gelingt es ihm, hinter den strengen Mathelehrerpullundern auch verletzliche Seiten sichtbar zu machen.
Für wen
Das Buch eignet sich für alle, die selbst schulische Höhen und Tiefen erlebt haben oder als Lehrerkind besonderes Verständnis mitbringen. Auch Fans humorvoller Erinnerungsliteratur kommen hier auf ihre Kosten.
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