Literaturtheoretischer Essay
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Worum es geht
Schreiben als Beruf
versammelt zwei Aufsätze und eine Vorlesung, in denen Péter Nádas über das Schreiben und über das Sehen nachdenkt. Im titelgebenden Text geht es um die Wörter, die im Text stehen, vor allem aber um jene, die gestrichen wurden. Nádas nennt dies eine stumme Poetik und fragt, wie man in einen Text eintritt und wie man ihn wieder verlässt, wie sich Beschreibung und Dialog, Raum und Zeit zueinander verhalten. Der zweite Text nimmt einen Umweg über Joseph Haydn am Hof der Fürsten Esterházy und wird zu einem persönlichen Nachruf auf den befreundeten Schriftsteller Péter Esterházy. Der dritte Text widmet sich dem Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie und dem Verlust an Licht, Schatten und Tiefe, den dieser Wandel mit sich bringt.
Aufbau und Stil
Die drei Texte sind eigenständig, kreisen aber alle um verwandte Fragen von Form, Auslassung und Wahrnehmung. Nádas schreibt essayistisch und reflektierend, oft ausgehend von einer konkreten Beobachtung, die er dann weiterdenkt bis zu grundsätzlichen Überlegungen zu Kunst und Handwerk. Persönliche Erinnerung und theoretisches Nachdenken gehen dabei ineinander über.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die sich für Literaturtheorie, das Handwerk des Schreibens und für Fotografie interessieren, sowie für alle, die sich mit der ungarischen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts beschäftigen möchten.
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