Zeitgenössischer amerikanischer Roman
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Worum es geht
Im Zentrum steht Seymour T. Baumgartner, genannt Sy, ein emeritierter Phänomenologe aus Princeton, der die siebzig überschritten hat. Neben der Arbeit an seinen philosophischen Büchern beschäftigen ihn zunehmend Erinnerungen an seine Jugend, an die kleinbürgerliche Herkunft aus Newark und die schwierige Ehe seiner Eltern. Prägend war ein Studienaufenthalt in Paris, vor allem aber die Begegnung mit Anna, einer Übersetzerin und Dichterin, die zu seiner großen Liebe wurde. Ihr plötzlicher Tod bei einem Badeunfall liegt zehn Jahre zurück und hat eine Lücke hinterlassen, die sich nicht schließen lässt. Als Sy sich schließlich in ihr lange gemiedenes Arbeitszimmer wagt, öffnet sich noch einmal der Blick auf das gemeinsame Leben.
Aufbau und Stil
Der Roman verbindet die Gegenwart des alternden Sy mit Rückblenden in seine Vergangenheit und erzeugt so ein vielschichtiges Lebensbild. Die Sprache ist klar und reflektiert, geprägt von einer stoischen, oft selbstironischen Grundhaltung gegenüber Verlust und Vergänglichkeit.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die ruhige, philosophisch grundierte Erzählungen über Liebe, Alter und Erinnerung schätzen, auch für alle, die mit Paul Austers 4 3 2 1
vertraut sind.
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