Autobiografische Trauerliteratur
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Worum es geht
Ghost Stories
ist Siri Hustvedts Buch über den Tod ihres Mannes Paul Auster und die 43 gemeinsamen Jahre, die ihm vorausgingen. Ausgehend von Austers letztem Wunsch, nach seinem Tod als Geist weiterzuexistieren, beschreibt Hustvedt, wie diese Präsenz sie im Alltag begleitet, in seiner Jacke, im Geruch seiner Zigarillos, in seinen Büchern. Sie liest auch ihre eigenen frühen Liebesbriefe wieder und lässt so den Beginn ihrer Beziehung neu entstehen. Ergänzt wird ihre Erzählung durch Briefe, die Auster kurz vor seinem Tod für seinen neugeborenen Enkel Miles verfasst hat. So verbinden sich Trauer, Erinnerung und Liebe zu einem Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerpartnerschaft.
Aufbau und Stil
Das Buch verwebt persönliche Erinnerung, Briefzitate und reflektierende Passagen zu einem vielschichtigen Text. Zwei Stimmen treten nebeneinander, Hustvedts eigene Erzählung und Austers an seinen Enkel gerichtete Zeilen. Die Sprache ist unmittelbar und dabei literarisch durchdacht – offen für Schmerz und Zärtlichkeit zugleich.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die sich für autobiografische Erinnerungsliteratur, Trauerbewältigung und die Geschichte eines bekannten Schriftstellerpaars interessieren.
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