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Im Grunde gut – eine neue Geschichte der Menschheit

Im Grunde gut

Populärwissenschaftliche Anthropologie und Geschichtsphilosophie

Rutger Bregman

ROWOHLT Taschenbuch, 2021 · Taschenbuch, 480 Seiten · ISBN 978-3-499-00416-2

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Worum es geht

Rutger Bregman stellt in diesem Buch eine steile These auf. Der Mensch ist im Kern nicht schlecht, sondern gut. Damit widerspricht er einer langen Denktradition, die den Menschen als von Natur aus egoistisch, aggressiv oder triebgesteuert beschreibt. Bregman durchforstet Geschichte, Anthropologie und Evolutionspsychologie nach Belegen für seine These und stellt bekannte Erzählungen über menschliches Fehlverhalten infrage. Es geht um die Frage, wie Zusammenarbeit, Vertrauen und Solidarität entstehen und weshalb Krisen Menschen oft eher zusammenschweißen als spalten. Aus dieser optimistischen Grundannahme leitet er auch politische und gesellschaftliche Konsequenzen ab, wie müssten Institutionen, Bildung oder Führung gestaltet sein, wenn man tatsächlich vom Guten im Menschen ausgeht?

Aufbau und Stil

Das Buch verbindet historische Fallstudien, wissenschaftliche Experimente und philosophische Überlegungen zu einer durchgehenden Argumentation. Bregman springt zwischen Jahrhunderten und Kontinenten, von berühmten Sozialexperimenten bis zu Kriegsereignissen, und ordnet sie seiner These unter. Der Ton ist erzählerisch und pointiert, eher essayistisch als streng wissenschaftlich, mit einer klaren, gut lesbaren Sprache, die auch komplexere Zusammenhänge zugänglich macht.

Für wen

Geeignet für alle, die sich für Geschichte, Moralphilosophie und die Frage nach dem Wesen des Menschen interessieren. Auch Leserinnen und Leser mit Interesse an Politik, Gesellschaft und Gerechtigkeit finden hier Anregungen für optimistischere Perspektiven auf gemeinsames Zusammenleben.

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