Generationenroman aus Georgien
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Worum es geht
Im Mittelpunkt steht eine georgische Familie, deren Geschichte am Vorabend des Ersten Weltkriegs beginnt und sich über sechs Generationen bis ins Berlin der ersten Jahre des neuen Jahrtausends zieht. Ausgangspunkt ist Stasia, Tochter eines Schokoladenfabrikanten, deren Nachkommen durch Zarenzeit, Revolution, Sowjetherrschaft und die Wirren des Jahrhunderts getragen werden. Erzählt wird die Saga für Brilka, ein junges Mädchen der jüngsten Generation, dem die eigene Herkunft nähergebracht werden soll. Neben privaten Verstrickungen, Lieben und Verlusten spielt ein geheimnisvolles Schokoladenrezept eine Rolle, das sich wie ein roter Faden durch die Familie zieht. Politische Umbrüche und persönliche Schicksale verschränken sich dabei untrennbar.
Aufbau und Stil
Der Roman folgt acht Lebensläufen, die chronologisch aneinandergereiht und doch eng miteinander verwoben sind. Die Erzählerin wendet sich direkt an Brilka, wodurch die große Geschichte immer wieder in einen persönlichen, fast vertraulichen Ton zurückfindet. Schauplätze wie Tbilissi, Moskau, Berlin und London wechseln je nach Generation, die Sprache ist bildreich und episch angelegt, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die sich Zeit nehmen und in umfangreiche Familienromane eintauchen möchten. Auch wer sich für die Geschichte Osteuropas und der Sowjetunion interessiert, findet hier reichlich Stoff.
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