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Die Känguru-Chroniken – Ansichten eines vorlauten Beuteltieres

Die Känguru-Chroniken

Humorvolle Gesellschaftssatire

Marc-Uwe Kling

Ullstein Taschenbuch Verlag, 2009 · Taschenbuch, 272 Seiten · ISBN 978-3-548-37257-0

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Worum es geht

Eines Tages klopft es an der Tür, und plötzlich hat Marc-Uwe ein Känguru als Mitbewohner. Es zieht einfach ein, isst seinen Kühlschrank leer und mischt sich mit provokanten Thesen in sein Leben ein. Das Känguru ist frech, streitlustig und politisch links positioniert, mit einer angeblichen Vergangenheit beim Vietcong. Zwischen Kneipenabenden, kleinen Alltagskatastrophen und größeren Aktionen entsteht eine schräge Freundschaft, die viel über das Zusammenleben in einer WG, aber auch über gesellschaftliche Zustände erzählt. Hinter der komischen Fassade stecken Beobachtungen zu Kapitalismus, Konsumverhalten und politischem Engagement, die nie belehrend, sondern stets mit einem Augenzwinkern daherkommen.

Aufbau und Stil

Der Roman ist in kurze, in sich abgeschlossene Episoden gegliedert, die sich wie Sketche lesen und stark von Dialogen getragen werden. Die Sprache ist locker, pointiert und alltagsnah, oft mit ironischem Unterton. Durch die Ich-Perspektive von Marc-Uwe als Chronist wirkt vieles wie eine direkte Beobachtung, während das Känguru als schlagfertiger Gegenpart auftritt. Komik entsteht durch überraschende Pointen und die Kombination von Albernem mit ernsteren Gesellschaftsthemen.

Für wen

Besonders geeignet für Menschen, die Comedy, Satire und pointierten Wortwitz mögen. Auch wer Freude an Gesellschaftskritik mit lockerer Hand hat oder einfach kurzweilige Unterhaltung sucht, wird hier fündig.

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