Humorvoller Liebesroman
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Worum es geht
Don Tillman ist Genetik-Professor und hat sich vorgenommen, endlich eine Ehefrau zu finden. Da ihm zwischenmenschliche Beziehungen ziemlich rätselhaft vorkommen, geht er die Sache lieber wissenschaftlich an und entwickelt einen sechzehnseitigen Fragebogen, der alle unpassenden Kandidatinnen von vornherein aussortieren soll. Raucherinnen, Trinkerinnen, Unpünktliche und Veganerinnen fallen damit gleich weg. Dann taucht Rosie auf, eine Barkeeperin, die gegen praktisch jedes Kriterium verstößt und eigentlich völlig ungeeignet wäre. Sie verfolgt allerdings ihr eigenes Vorhaben, sie sucht ihren leiblichen Vater, und dafür braucht sie Dons Fachwissen. So geraten die beiden in ein gemeinsames Projekt, bei dem Don nach und nach entdeckt, dass Gefühle sich nicht in Tabellen fassen lassen und ihre eigene, ziemlich unlogische Logik haben.
Aufbau und Stil
Erzählt wird konsequent aus Dons Perspektive, wodurch seine eigentümlich strukturierte, faktenbezogene Sichtweise die gesamte Sprache prägt. Der Roman lebt von diesem Kontrast zwischen nüchterner Systematik und den chaotischen Ereignissen, in die Don immer tiefer hineingerät. Die Handlung ist als eine Art Doppelprojekt angelegt, das Ehefrau-Projekt und die Vatersuche verschränken sich zunehmend. Der Ton bleibt komödiantisch und leichtfüßig, ohne dabei die ernsteren Untertöne rund um Andersartigkeit und Zugehörigkeit zu verlieren.
Für wen
Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die romantische Komödien mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur mögen und Feelgood-Lektüre mit einer Prise Wissenschaft schätzen. Auch wer sich für neurodiverse Perspektiven in der Literatur interessiert, findet hier einen unterhaltsamen Zugang. Ebenso passend für alle, die einer klassischen Enemies-to-lovers-Geschichte mit Witz und Herz nicht widerstehen können.
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