Historischer Familienroman
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Worum es geht
Juni hat ihren Großvater Konrad immer als ruhenden Pol erlebt, als jemanden, der ihr Sicherheit gab. Erst spät erfährt sie, welche Erfahrungen ihn eigentlich geformt haben. Der Roman blendet zurück ins Jahr 1943: Konrad und sein Bruder Sverre fahren gemeinsam auf einem Handelsschiff, das im Indischen Ozean angegriffen wird. In einem Krankenhaus verliebt sich Konrad in die Krankenschwester Sigrid, doch der Krieg trennt die beiden und bringt sie in Gefangenschaft. Die Frage, ob und wie ihre Liebe eine Zukunft hat, treibt die Handlung an. Im Zentrum stehen Themen wie Überleben unter extremen Bedingungen, Menschlichkeit in dunklen Zeiten und die Art, wie Kriegserfahrungen über Generationen hinweg nachwirken.
Aufbau und Stil
Erzählt wird aus der Perspektive der Enkelin Juni, die die Geschichte ihres Großvaters rekonstruiert und damit zwei Zeitebenen miteinander verknüpft: die Gegenwart der Enkelin und die Kriegsjahre Konrads. Der Roman baut auf Als Großmutter im Regen tanzte
auf, lässt sich aber auch unabhängig davon lesen. Die Sprache ist bildhaft und ruhig, geprägt von der wiederkehrenden Metapher des Meeres und seines gleichmäßigen Rhythmus als Sinnbild für Halt in unsicheren Zeiten.
Für wen
Der Roman eignet sich für Leserinnen und Leser, die historische Familienromane mit Bezug zum Zweiten Weltkrieg und seinen Nachwirkungen schätzen, sowie für alle, die generationenübergreifende Geschichten über Liebe, Schicksal und Menschlichkeit mögen.
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