Kriminalroman
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Worum es geht
Norden versinkt in Aufregung, als an einem einzigen Morgen zwei Leichen auftauchen: eine vor dem Teemuseum, eine im neuen Krimimuseum. Schnell macht das Gerücht vom Museumsmörder
die Runde, und die Stadt fragt sich bang, wer als Nächstes betroffen sein könnte. Ann Kathrin Klaasen erkennt jedoch rasch, dass hinter den Taten mehr steckt als ein einfaches Serienmuster. Im Zentrum steht ein Erbstreit voller Testamentsfragen, Pflichtanteile und alter Familienkonflikte, der tief in ostfriesische Verhältnisse hineinreicht. Nebenbei spielen auch Themen wie Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung eine Rolle, die den Fall in eine zeitgemäße Ermittlungsarbeit einbetten. Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einem einschneidenden Moment, der sowohl beruflich als auch persönlich Spuren hinterlässt.
Aufbau und Stil
Der Roman ist als klassischer Kriminalroman angelegt, der Spannung mit lokalem Kolorit verbindet. Vertraute Schauplätze wie das Café ten Cate, das Restaurant Smutje oder ein Krabbenkutter verankern die Handlung fest in der ostfriesischen Landschaft und Alltagskultur. Neben Ann Kathrin Klaasen tauchen bekannte Figuren wie Frank Weller und Rupert auf, die das Ermittlungsteam menschlich und vielschichtig wirken lassen. Die Sprache bleibt zugänglich und erzählerisch, mit einem Gespür für regionale Atmosphäre und Figurenzeichnung.
Für wen
Das Buch eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die Ostfrieslandkrimis schätzen und Freude an wiederkehrenden, vertrauten Figuren haben. Wer gern klassische Spannungsliteratur mit familiären Verwicklungen und regionalem Flair liest, findet hier passenden Lesestoff.
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