Essays und Kolumnen zum Großstadtleben
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Worum es geht
Fran Lebowitz versammelt in New York und der Rest der Welt
ihre scharfsinnigen, oft urkomischen Beobachtungen über das Leben in der Großstadt und darüber hinaus. Mit New York als Schauplatz und Seismograf zugleich seziert sie Alltägliches wie Absurdes. Mode, Benehmen, die Tücken der Selbstinszenierung oder die Frage, warum ein Salat plötzlich mehr über einen Menschen verrät als sein Beruf – ihre Themen sind universell. Ihre Perspektive aber ist unverkennbar urban, scharfzüngig und frei von falscher Rücksichtnahme. Ob sie über die Eigenheiten von Leuten
, die Fallstricke der Kindererziehung oder die Absurditäten des modernen Körperkults schreibt, immer trifft sie den Nerv einer Gesellschaft, die sich zwischen Eitelkeit und Existenzkampf bewegt.
Aufbau und Stil
Das Buch ist eine Sammlung von Kolumnen, Essays und Aphorismen, die lose um zentrale Motive kreisen. Lebowitz’ Stil ist prägnant, pointiert und voller unerwarteter Wendungen. Sie schreibt mit einer Mischung aus trockenem Humor und beißender Satire, ohne je ins Zynische abzurutschen. Ihre Sprache ist elegant, aber nie verschnörkelt. Ihre Argumente sind so klar wie ihre Abneigungen. Die Texte wirken wie Momentaufnahmen, die sich zu einem größeren Bild fügen. Es ist das einer Stadt und einer Zeit, in der alles gleichzeitig zu viel und zu wenig ist.
Für wen
New York und der Rest der Welt
ist für Leserinnen und Leser, die scharfe Gesellschaftskritik mit Witz und Leichtigkeit schätzen. Wer sich für urbane Lebenswelten, menschliche Eigenheiten oder die Kunst der treffenden Beobachtung interessiert, wird hier fündig. Und wer schon immer wissen wollte, warum New York zwar nicht die Welt ist, aber doch einiges über sie verrät, sollte zu diesem Buch greifen.
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