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Fünf, sechs, sieben, acht – Roman

Fünf, sechs, sieben, acht

Zeitgenössischer Roman

Ewald Arenz

DuMont Buchverlag, 2026 · Hardcover, 240 Seiten · ISBN 978-3-7558-0057-6

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Worum es geht

Anton ist sechzig, Stepptänzer mit Leib und Seele und überzeugt davon, dass ihm in Sachen Tempo und Bühnenpräsenz noch niemand etwas vormacht. Als eine neue Intendantin die Choreografenstelle am Theater vergibt, trifft es ihn hart: Nicht er bekommt den Job, sondern seine eigene Tochter Emma. Stolz und Verletzung ringen miteinander, und mit ihnen kommt eine Frage hoch, die Anton lange verdrängt hat: Wird er alt, und hat er sein Leben eigentlich richtig gelebt? Diese Sinnkrise führt ihn zurück zu Jo, einer großen Liebe aus vergangenen Tagen, die spurlos aus seinem Leben verschwand. Ausgerechnet Emma stößt auf ihre Spur, und gemeinsam brechen Vater und Tochter nach Irland auf. Die Reise wird zur Konfrontation mit alten Konflikten, mit Altersfragen und mit der Erkenntnis, dass das Leben erst zu Ende ist, wenn es tatsächlich zu Ende ist.

Aufbau und Stil

Der Roman verknüpft eine Vater-Tochter-Geschichte mit einer verspäteten Liebesgeschichte und lässt beide Erzählstränge über die gemeinsame Reise ineinanderfließen. Die Choreografie des Stepptanzes fungiert dabei als Bild für Lebensrhythmus und Selbstbehauptung. Warmherzig und ermutigend im Ton, verbindet der Text leise Generationenkonflikte mit großen Gefühlen, ohne ins Sentimentale abzurutschen.

Für wen

Geeignet für Leserinnen und Leser, die berührende Geschichten über Älterwerden, Familie und zweite Chancen mögen, sowie für alle, die sich für Vater-Tochter-Beziehungen, verlorene Liebe und die Frage nach dem eigenen Lebensweg interessieren.

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