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Was man von hier aus sehen kann – Roman

Was man von hier aus sehen kann

Zeitgenössischer deutscher Roman

Mariana Leky

DuMont Buchverlag, 2019 · Taschenbuch, 320 Seiten · ISBN 978-3-8321-6457-7

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Worum es geht

Im Westerwald lebt Selma, eine Frau mit einer besonderen Gabe: Erscheint ihr im Traum ein Okapi, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Wer es trifft, bleibt offen, und so gerät die kleine Gemeinschaft jedes Mal in helle Aufregung. Alte Ängste, verborgene Wünsche und unausgesprochene Geständnisse kommen ans Licht. Im Zentrum steht Selmas Enkelin Luise, die von Kindheit an mit den eigenwilligen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern verwoben ist. Ihre eigene Liebesgeschichte führt sie über viele tausend Kilometer hinweg zu einem Mann, der als Mönch in einem japanischen Kloster lebt. So verbindet der Roman das Porträt eines Dorfes, in dem alles seltsam miteinander verknüpft scheint, mit einer Geschichte über die Liebe, die sich selten die einfachsten Wege sucht.

Aufbau und Stil

Erzählt wird in ruhigen, episodenhaften Szenen, die sich über Jahre erstrecken und dabei den Blick immer wieder zwischen den Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern wechseln lassen. Die Sprache ist bildreich und von leiser Komik durchzogen, ohne dabei die ernsten Themen wie Tod, Verlust und Angst zu verharmlosen. Kleine, skurrile Beobachtungen stehen neben berührenden Momenten, sodass ein warmherziger, manchmal melancholischer Ton entsteht.

Für wen

Geeignet für alle, die leise, atmosphärische Geschichten über Dorfgemeinschaften und ungewöhnliche Liebesgeschichten mögen. Auch für Leserinnen und Leser, die Trost und Wärme in der Literatur suchen, sowie für alle, die gern etwas verschenken möchten, ist dieser Roman eine gute Wahl.

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