Zeitgenössischer deutscher Roman
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Worum es geht
Tildas Alltag ist eng getaktet: Studium, Kassenjob im Supermarkt, dazu die Sorge um ihre kleine Schwester Ida und oft auch um die Mutter, die mit Alkohol kämpft. Die drei leben in einem Haus, das Tilda am liebsten hinter sich lassen würde – in einer Kleinstadt, aus der ihre Freundinnen und Freunde längst weggezogen sind. Als sich die Aussicht auf eine Promotion in Berlin auftut, scheint plötzlich ein anderes Leben möglich. Gleichzeitig taucht Viktor wieder auf, mit dem sie eine besondere Verbindung teilt: Beide schwimmen immer genau 22 Bahnen. Zwischen aufkeimender Hoffnung und familiärer Verantwortung gerät die Lage zu Hause schließlich außer Kontrolle. Im Zentrum steht die Frage, wie sich persönliches Glück finden lässt, wenn Pflichtgefühl und der Wunsch nach Freiheit aufeinanderprallen.
Aufbau und Stil
Erzählt wird knapp und unmittelbar, in einer klaren, unprätentiösen Sprache, die den Alltag der Hauptfigur schnörkellos abbildet. Kurze Kapitel und ein zügiger Erzählrhythmus verleihen der Geschichte Sogkraft, während wiederkehrende Motive wie das Schwimmen Struktur und Ruhepunkte schaffen.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die Interesse an zeitgenössischen Familiengeschichten haben und sich für die Nullerjahre-Prägung einer jungen Generation interessieren, die zwischen Verantwortung und dem Wunsch nach einem eigenen Leben steht.
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