Zeitgenössischer Roman mit Naturwissenschaft
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Worum es geht
Der Roman entführt uns in ein Jahr 2041, in dem sich vieles zum Schlechteren gewendet hat. Artensterben prägt die Natur, Abtreibungs- und Verhütungsverbote schränken das Leben der Frauen ein. Die Biologin Zoe erforscht fernab der Heimat Käfer, muss aber zurückkehren, als ihre Mutter in eine Reha muss. Zu Hause übernimmt sie die Fürsorge für ihre pubertierende Schwester Hanna und die schrullige Tante Auguste, die seit Jahren nicht mehr vor die Tür geht. Als Augustes Freundin Sophie spurlos verschwindet, geraten die Ereignisse in Bewegung, und ein dunkler Wald in Schweden rückt bedrohlich näher. Familienbande, Ängste und die Frage, wie man in einer zerbrechenden Welt zusammenhält, stehen im Zentrum.
Aufbau und Stil
Die Geschichte verbindet Roadtrip-Elemente mit familiärem Drama und einem Hauch Zukunftsvision. Wissenschaftliche Beobachtungen zu Käfern und Schnecken fließen als Bilder für Beständigkeit und Wandel ein. Trotz ernster Themen wie Depression und Agoraphobie bleibt der Ton oft leicht und humorvoll, was der Erzählung eine unterhaltsame Note verleiht.
Für wen
Geeignet für Leserinnen und Leser, die Familiengeschichten mit gesellschaftlicher Zuspitzung mögen und dabei nicht auf Witz verzichten wollen. Auch wer sich für Naturwissenschaft und starke Frauenfiguren begeistert, findet hier viel Lesevergnügen.
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