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Die Frauen, die er kannte – ein Fall für Sebastian Bergman ; Kriminalroman

Die Frauen, die er kannte

Skandinavischer Kriminalroman

Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

ROWOHLT Polaris, 2012 · Taschenbuch, 752 Seiten · ISBN 978-3-86252-020-6

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Worum es geht

In Stockholm wird eine Frau ermordet, und es ist nicht der erste Fall dieser Art. Alle Opfer tragen ein helles Nachthemd, alle wurden vergewaltigt und getötet, und die Taten folgen einem Muster, das Kommissar Höglund und sein Team an einen Mann erinnert, der längst weggesperrt scheint. Edward Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt, doch seine Handschrift scheint sich in den neuen Morden zu wiederholen. Um den Fall zu lösen, holt Höglund den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman zurück ins Team, jenen Mann, der Hinde einst überführt hat. Für Bergman wird die Ermittlung zur persönlichen Zerreißprobe, als der Name eines weiteren Opfers eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit offenbart. Im Zentrum stehen Fragen nach Manipulation, Nachahmung und der Grenze zwischen Ermittler und Täter.

Aufbau und Stil

Der Roman folgt der klassischen Erzählweise skandinavischer Krimis mit wechselnden Perspektiven zwischen Ermittlerteam und Tätermilieu. Die Handlung ist auf Spannungssteigerung angelegt, die Sprache nüchtern und präzise, mit einem Blick für psychologische Details der Figuren. Als zweiter Fall der Reihe um Sebastian Bergman baut der Text auf bekannten Figurenkonstellationen auf, bleibt aber auch ohne Vorkenntnisse verständlich.

Für wen

Das Buch eignet sich für Leserinnen und Leser, die packende Spannungsliteratur aus Skandinavien schätzen, mit einem Hang zu psychologisch durchdachten Ermittlerfiguren. Wer Nordic Noir mit komplexen Charakterstudien und einem raffinierten Katz-und-Maus-Spiel mag, findet hier reichlich Stoff.

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