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Der Mann, der sich in die Zebrafrau verliebte – Geschichten über Menschen zwischen Wahn und Wirklichkeit

Der Mann, der sich in die Zebrafrau verliebte

Psychiatrische Fallgeschichten

Peter Teuschel

Ullstein Paperback, 2014 · Taschenbuch, 256 Seiten · ISBN 978-3-86493-026-3

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Worum es geht

In diesem Buch versammelt Peter Teuschel eine Reihe von Geschichten über Menschen, deren Innenleben aus den gewohnten Bahnen gerät. Eine Nonne wird von ihrem Orden für verrückt erklärt, obwohl sie einfach nur das Leben genießt. Ein Spieler lässt sich nur innerhalb seiner vertrauten Spielwelt behandeln. Eine Frau vergisst, dass sie verheiratet ist, und hält ihren eigenen Mann für einen Serienkiller. Hinter diesen Fällen steht immer die Frage, wo die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verläuft und wie durchlässig diese Grenze tatsächlich ist.

Aufbau und Stil

Die einzelnen Fälle werden als eigenständige Erzählungen präsentiert, sodass sich das Buch wie eine Sammlung kurzer, in sich abgeschlossener Geschichten liest. Der Ton bleibt dabei einfühlsam und nimmt die Betroffenen ernst, ohne ihre Schicksale zu verharmlosen. Immer wieder bauen die Geschichten überraschende Wendungen ein, die den ersten Eindruck eines Falls infrage stellen und zu einem genaueren Hinsehen einladen.

Für wen

Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die sich für die menschliche Psyche und ihre Abgründe interessieren, ohne dafür trockene Fachliteratur wälzen zu wollen. Wer Erzählungen von Ferdinand von Schirach oder Oliver Sacks schätzt, dürfte hier ebenfalls fündig werden.

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